
Projekt "Hochzone Rüti" Phase 08
Der Bau einer neuen Wasserversorgung der Hochzone Rüti in Ostermundigen schreitet zügig voran
Am 25. November 2007 hat die Bevölkerung der Gemeinde Ostermundigen an der Gemeindeabstimmung mit 87 % Ja-Stimmen eine neue Wasserversorgung für die Hochzone Rüti in Ostermundigen befürwortet. Das Projekt umfasst primär den Bau und die Instandstellung von Wasser- und Abwasserleitungen. Betroffen sind rund 900 Wohnungen. Im Zentrum dieser Massnahme steht nicht nur eine verbesserte Wasserversorgung für die Bevölkerung, sondern auch eine massiv erhöhte Sicherheit im Falle von allfälligen Brandursachen. Die Bauarbeiten, die im Februar 2008 begonnen haben und in 2 Bauphasen aufgeteilt sind, werden voraussichtlich im Herbst 2009 abgeschlossen sein.
Es war durchaus kein Aprilscherz, als am 1. April 2008 ein Helikopter der Air Glaciers im Gümligental auftauchte. Auf spektakuläre Weise wurden die 14 Verbindungselemente für die zukünftige Wasserversorgung der Hochzone Rüti innerhalb von nur 40 Minuten im Steilhang des Rütiquartiers in den vorbereiteten Graben hineingeflogen und durch das Team von Weiss + Appetito AG, Rohrleitungstechnik, verlegt. Jedes Verbindungselement aus duktilem Gusseisen, welches rund 380 Kilogramm wiegt und einer Länge von 6 Meter, einem Durchmesser von 25 Zentimeter aufweist, ist innen mit Zementmörtel und aussen mit Zink-Aluminiumlegierung beschichtet. Damit werden Korrosionen verhindert und die Wasserqualität langfristig gewährleistet. Daraufhin wurden zur Hangsicherung durch die Firma König Langenthal mit Unterstützung des Helikopters 2 Betonriegel betoniert. Angeschlossen wird die Leitung an die bereits verlegte 700 Meter lange Wasserzuleitung, welche durch das Gümligental bis zur Gemeindegrenze Muri führt. Von dort aus übernimmt die Gemeinde Muri die weiteren baulichen Massnahmen, wie Marc Sterchi, Leiter Gemeindebetriebe Ostermundigen, präzisierte. Eine zusätzlich beteiligte Bauunternehmung ist die Firma Kästli AG. Die Bauleitung übernimmt die Firma Ryser Ingenieure AG unter der Leitung von Frau Caroline Bösch. Verantwortlich für die Gemeindebetriebe Ostermundigen ist der Gemeinderat Christoph Künti.
Die kantonalen Richtlinien verlangen von den Gemeinden, dass für die Bevölkerung ausreichende Trink- und Löschwassermengen unter Berücksichtigung eines vorgeschriebenen Hydrantendrucks zur Verfügung gestellt wird. In der Hochzone Rüti ist dies heute nicht der Fall. Die vorgeschriebenen Sicherheitsleistungen im Falle von Brandursachen sind damit nur ungenügend gewährleistet. Diese fehlenden Sicherheitsmassnahmen stehen damit im Vordergrund. Bereits vor 8 Jahren wurde auf diese Mängel hingewiesen, wie Marc Sterchi betonte. Vor einem Jahr beschloss die Gemeinde, den Mangel in Zusammenarbeit mit dem Wasserverbund Region Bern AG (WVRB AG) zu beheben. Diesbezüglich wurde von der Gemeinde Ostermundigen ein Investitionskredit von Fr. 5'460'000.-- bewilligt. Die Gemeinde Muri beteiligt sich mit rund 1 Million Franken am Bauvorhaben. Der Kostenvoranschlag für die Wasserversorgung beträgt Fr. 4’710'000.--, die Kanalisation wird Aufwendungen von Fr. 650'000.-- und der Strassenbau Fr. 100'000.-- generieren. Die Bauzeit der 1. Phase dauert von März bis September 2008. Ab diesem Datum wird die Lieferbereitschaft ab dem öffentlichen Wassernetz für die Überbauung der Hochzone Rüti gewährleistet. Die baulichen Massnahmen werden voraussichtlich im Herbst 2009 abgeschlossen sein.
Die Gemeinde Ostermundigen, vorab der Gemeinderat, ist entschlossen, den betroffenen Anwohnenden und den Liegenschaftsbesitzenden durch gezielte Kommunikation und Information besondere Beachtung zu schenken. Die verantwortlichen Bauunternehmungen sowie der Gemeinderat bittet die Bevölkerung für anfallende Lärmemissionen und Beeinträchtigungen um Verständnis.
Medienmitteilung Hochzone Rüti vom 4. Aprli 2008
beconcept, 04.04.08/Marc Käser
Kontaktperson zum Projekt:
Frau Caroline Bösch Ryser Ingenieure AG Engestrasse 9 3000 Bern 9
T 031 560 03 03 caroline.boesch(at)rysering.ch

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